
đ Zwischen Echtheit und Ego â Ăber die OberflĂ€chlichkeit in der LGBTQ+ Community
Es ist ein Thema, ĂŒber das viele lieber schweigen â und doch betrifft es viele von uns: OberflĂ€chlichkeit in der LGBTQ+ Community.
Gerade in einer Szene, die ursprĂŒnglich fĂŒr Akzeptanz, Zusammenhalt und Vielfalt steht, fĂ€llt manchmal auf, wie schnell Menschen nach Aussehen, Körper oder Status bewertet werden.
đ Ein Raum der Freiheit â oder der Fassade?
Dating-Apps, Social Media und Partys sollten eigentlich Orte sein, an denen man sich frei ausdrĂŒcken kann. Doch nicht selten kippt das Ganze in eine Art Schönheitswettbewerb:
Nur wer perfekt aussieht, trainiert ist oder in die „Ă€sthetische Norm“ passt, bekommt Aufmerksamkeit. Wer nicht dem Ideal entspricht, wird oft ĂŒbersehen oder gar ausgeschlossen.
Viele queere Menschen berichten, dass sie sich unter Druck gesetzt fĂŒhlen, immer âcoolâ oder âmakellosâ zu wirken â anstatt einfach sie selbst zu sein. Ironischerweise passiert das in einer Community, die doch einst genau fĂŒr das Gegenteil gekĂ€mpft hat: die Freiheit, anders zu sein.
đ Wenn Vielfalt zum Marketing wird
Hinzu kommt, dass groĂe Marken und Events die LGBTQ+ Szene zunehmend als âbunte WerbeflĂ€cheâ entdecken. Pride wird oft zu einem Lifestyle-Event, bei dem der eigentliche Sinn â Sichtbarkeit, Rechte, SolidaritĂ€t â in den Hintergrund gerĂ€t.
Das ist keine Kritik an Stolz oder Selbstausdruck â sondern ein Appell, nicht zu vergessen, wofĂŒr diese Community steht: fĂŒreinander da zu sein, unabhĂ€ngig von ĂuĂerlichkeiten oder Status.
đ€ ZurĂŒck zu echten Verbindungen
Es ist an der Zeit, dass wir wieder mehr Tiefe in unsere Verbindungen bringen â in Freundschaften, Beziehungen und Begegnungen.
Echtheit, Offenheit und gegenseitiger Respekt sollten wieder wichtiger sein als Filter, Likes oder der perfekte Look auf der nÀchsten Pride-Party.
Denn was die LGBTQ+ Community wirklich stark macht, ist nicht ihr Style â sondern ihre Menschlichkeit.
âš Fazit
Ja, OberflĂ€chlichkeit gibt es â aber sie definiert uns nicht.
Wir alle haben die Möglichkeit, durch unser Verhalten ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sich gesehen, gehört und echt angenommen fĂŒhlen.
Lasst uns wieder dahin zurĂŒckkehren, wo alles begann:
Bei Liebe. Akzeptanz. Und Echtheit.

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