
🌈 Ein offenes Wort an Menschen, die LGBTQ+ ablehnen
Es gibt Themen, die spalten – und LGBTQ+ gehört für manche leider noch immer dazu. Viele Menschen reagieren mit Ablehnung, Vorurteilen oder gar Feindseligkeit, wenn es um queere Identitäten und Lebensweisen geht. Dieser Beitrag richtet sich genau an diejenigen, die vielleicht gerade denken: „Das ist doch alles nichts für mich, warum müssen die so laut sein?“
👉 Lasst uns einen Moment ehrlich sein:
Niemand erwartet, dass jede Person sofort alles versteht oder sich mit jeder Facette der queeren Community identifizieren kann. Aber: Toleranz bedeutet nicht, dass man alles mögen muss. Toleranz bedeutet schlicht, andere Menschen sein zu lassen, ohne sie dafür zu verurteilen.
Warum Sichtbarkeit wichtig ist
Vielleicht fragst du dich: „Warum müssen die das so offen zeigen? Reicht es nicht, das privat zu leben?“
Die Antwort ist: Nein. Denn queere Menschen waren über Jahrzehnte gezwungen, ihre Identität zu verstecken – aus Angst vor Ausgrenzung, Jobverlust oder sogar Gewalt. Sichtbarkeit ist ein Schutzschild, ein Statement und ein Stück Freiheit.
Niemand nimmt dir etwas weg
Ein weiterer Gedanke, den viele haben: „Warum bekommt LGBTQ+ so viel Aufmerksamkeit?“
Ganz einfach: Weil es noch immer Ungleichbehandlung gibt. Wenn eine queere Person dieselben Rechte, denselben Respekt und dieselbe Freiheit einfordert wie du, bedeutet das keine Einschränkung für dein eigenes Leben. Niemand nimmt dir deine Identität, deine Familie oder deine Werte.
Intoleranz sagt mehr über dich selbst
Ablehnung oder Hass entstehen oft aus Angst, Unwissenheit oder Unsicherheit. Doch das Problem ist: Diese Haltung verletzt andere Menschen. Frag dich ehrlich: Was stört dich wirklich daran, dass andere Menschen lieben, wen sie lieben, und sein wollen, wer sie sind?
Ein Appell
Niemand verlangt, dass du plötzlich mit Regenbogenflagge über den CSD tanzt. Aber wenn du es schaffst, einen Moment innezuhalten und dir zu sagen: „Okay, das ist nicht mein Leben – aber es ist das Leben eines anderen Menschen, und das respektiere ich“, dann hast du schon einen Schritt in Richtung mehr Menschlichkeit gemacht.
Denn am Ende geht es nicht um „uns gegen euch“. Es geht um ein gemeinsames Miteinander, in dem jeder die Freiheit hat, er selbst zu sein.

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